Benutzerfreundlichkeit (Usability und UX)

Benutzerfreundlichkeit – im Englischen Usability – beschreibt, wie leicht, schnell und zufriedenstellend Menschen ihr Ziel auf einer Website erreichen: eine Information finden, ein Produkt kaufen, eine Anfrage senden. Der weiter gefasste Begriff User Experience (UX) umfasst das gesamte Erlebnis, also auch Gefühle, Vertrauen und den Eindruck, den eine Marke hinterlässt.

Merkmale einer benutzerfreundlichen Website

  • Klare Navigation: Besucher wissen jederzeit, wo sie sind und wie sie weiterkommen.
  • Verständliche Sprache: Texte sprechen die Sprache der Zielgruppe, nicht die der Fachabteilung.
  • Erkennbare Handlungsaufforderungen: Buttons und Links sehen aus wie Buttons und Links.
  • Kurze Ladezeiten: Langsame Seiten werden verlassen, bevor sie fertig geladen sind (siehe Core Web Vitals).
  • Gute Bedienbarkeit auf dem Smartphone: ausreichend große Schaltflächen, gut lesbare Schrift (siehe Responsive Webdesign).
  • Einfache Formulare: nur die nötigen Felder, hilfreiche Fehlermeldungen.
  • Barrierefreiheit: Was für Menschen mit Einschränkungen funktioniert, funktioniert für alle besser (siehe Barrierefreiheit).

Wie man Benutzerfreundlichkeit prüft

  • Nutzertests: Schon fünf Testpersonen, die typische Aufgaben lösen, decken die meisten Probleme auf.
  • Expertenprüfung: Fachleute prüfen die Website anhand bewährter Gestaltungsregeln.
  • Auswertung von Nutzungsdaten: Wo brechen Besucher ab, welche Seiten werden gesucht, aber nicht gefunden? Datenschutzfreundliche Statistik-Werkzeuge liefern dafür Hinweise.
  • A/B-Tests: Zwei Varianten einer Seite werden verglichen (siehe Conversion-Optimierung).

Warum sich Usability auszahlt

Eine benutzerfreundliche Website bringt mehr Anfragen und Verkäufe aus derselben Zahl an Besuchern, entlastet den Kundenservice und wird auch von Suchmaschinen besser bewertet, weil Besucher länger bleiben und finden, was sie suchen.

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Stand: Oktober 2026